Pressemitteilung, 20.11.2015

Terminankündigung
Die Debatte um „Armutszuwanderung“ - Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit


"Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage" lädt in der Reihe "Fokus Rechtspopolismus" zur nächsten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Am Dienstag, 24. November findet ab 18 Uhr im Stadtmuseum Halle (Große Märkerstraße 10) die Veranstaltung "Die Debatte um 'Armutszuwanderung' - Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit" statt.

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In den letzten Jahren wurde in den deutschen Medien eine gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer sogenannten „Armutszuwanderung“ ausgefochten, die zahlreiche antiziganistische Elemente aufweist. Wütende „Anwohner“ berichten über „Müll“, „Lärm“ und „Kriminalität“. Der Städtetag, Polizeidienststellen und Migrationsbeauftragte warnen vor der „Gefährdung des sozialen Friedens“. Im Vortrag von Markus End soll diese Debatte und insbesondere die mediale Berichterstattung genauer untersucht und kritisiert werden. Anhand verschiedener Beispiele wird die Konstruktion des Narrativs „Armutszuwanderung“ nachvollzogen und kritisiert, um zum Schluss auf die politischen Konsequenzen und möglichen Gefahren der Debatte einzugehen.

Referent_Innen:

  • Markus End (Politologe)
  • Antje Arndt wird einen Blick auf die antiziganistischen Proteste und Angriffe in Halle-Silberhöhe werfen und dabei die Perspektive der von diesen Angriffen betroffenen Menschen einbeziehen.


Moderation: Ute Larsen (Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage)

Zur Veranstaltungsreihe:
Obwohl nie wirklich verschwunden haben sich neurechte und rechtspopulistische Akteur_innen in den vergangenen Jahren mit Vehemenz in die öffentliche Debatte zurückgedrängt. Deutlichste Zeichen für deren Einbruch in den politischen Diskurs der Bundesrepublik sind der Aufstieg der Partei AfD und der Pegida-Bewegung (sowie deren Epigonen) die jeweils nach Versuchen, sich einen seriösen Anstrich zuzulegen, zuletzt wieder unverholen am rechten Rand fischen. Höchste Zeit, sich öffentlich verstärkt und kritischer mit Organisationsformen und Diskursstrategien dieses (mehr oder weniger) neuen Rechtspopulismus auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen sind zu finden unter:
www.halle-gegen-rechts.de

 

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an: den Sprecher*innenkreis „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
www.halle-gegen-rechts.de
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0345/279807-10

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